Rezension
Absolut unglaublich! Die Grafik ist atemberaubend, und die Geschichte fesselt stundenlang. Das beste RPG, das ich dieses Jahr gespielt habe.
Was mich wirklich überzeugt hat, ist, wie lebendig sich die Spielwelt anfühlt. Die Stadt ist ein neonbeleuchteter Spielplatz, mit imposanten Wolkenkratzern, vom Regen glänzenden Straßen und kleinen Details in der Umgebung, die einen belohnen, wenn man langsamer wird und sich umsieht. Jedes Viertel hat seine eigene Atmosphäre, und die Licht- und Partikeleffekte machen selbst einen gewöhnlichen Spaziergang filmisch. Die Kämpfe sind dynamisch und flexibel — ob man aus den Schatten hackt, mit gezogener Waffe hineinstürmt oder Nahkampfangriffe kombiniert, das Spiel ermutigt ständig zum Experimentieren. Fertigkeitsbäume und kybernetische Verbesserungen verändern grundlegend, wie man an Auseinandersetzungen herangeht, sodass der eigene Build wirklich zählt.
Die Erzählung ist ebenso stark. Die Hauptmissionen sind fokussiert und emotional dicht, doch die Nebenhandlungen sind der Ort, an dem das Spiel wirklich glänzt: kompakte, figurenbezogene Bögen mit echten Konsequenzen und mehreren Lösungswegen. Dialogentscheidungen haben Gewicht, die Begleiter bleiben im Gedächtnis, und die eigenen Entscheidungen machen sich auf Arten bemerkbar, die man Stunden später spürt. Dazu ein pulsierender Synth-Soundtrack, eine elegante Oberfläche und überraschend gut ausgearbeitete Komfortfunktionen — und es fällt schwer, den Controller aus der Hand zu legen. Hin und wieder tauchen kleine Eigenheiten auf, aber nichts, was das Erlebnis schmälert. Wer tiefes Worldbuilding, sinnvolle Progression und stilvollen Action mag, für den ist das ein Pflichtspiel.